Startseite | Datenschutzbestimmungen | Impressum | Kontakt | Downloads

Homepage

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Letmather TV.
Mit diesem Angebot möchten wir alle Mitglieder und interessierte Sportfreunde über den LTV und seine Abteilungen informieren. Über regen Gebrauch dieser Quelle freuen wir uns. Viel Spaß beim "surfen".

Klaus Pretzsch
1. Vorsitzender


Mitmachangebot des Letmather TV – Online Training

FIT GEGEN CORONA

Fit gegen Corona – Online Ganzkörpertraining

WAS ist das genau?
Fitnesstraining mit dem eigenen Körpergewicht und ganz viel Musik!

WANN findet das Training statt?
Immer montags von 19.00 – 20.00 Uhr

WO findet das Training statt?
Online über Zoom

WER kann mitmachen?
JEDER, der Lust hat, da sich die Übungen auf jedes Fitnesslevel anpassen lassen. Mitglieder aus allen Abteilungen sind herzlich willkommen.

WIE kann man mitmachen?
Einfach eine E-Mail an Carmen Leto schicken: ra.leto@gmx.de

50 Jahre LTV-Satzung

Der LTV gibt sich ein neues Gesicht
Vor 50 Jahren erfolgten die ersten Schritte zu einem Sportverein moderner Prägung

Liebe LTVerinnen und LTVer,
20. März 1971. Die älteren Vereinsmitglieder werden sich beim Lesen die Überschrift vielleicht noch erinnern. Im damaligen Vereinslokal Liese/Knappik (neben dem „Haus Letmathe“) machte der LTV bei seiner Jahreshauptversammlung mit einem neuen Vereinsvorstand den Weg frei für sportlich eigenständige Abteilungen unter dem Dach eines bürgerlich-rechtlich verantwortlichen geschäftsführenden Vorstands.
Wie kam es dazu? Nun, die Zeit war für Veränderungen reif.
Ende 1968 fusionierte die DJK Letmathe auf Initiative von Franz-Josef Schlotmann mit den Handballern des LTV und schuf damit die Voraussetzungen für den sportlichen Aufschwung. Die Leichtathleten, dem zuständigen Fachverband bis dahin nicht angehörig – bei Meisterschaften musste man für TuS Iserlohn oder Alemannia Menden an den Start gehen – konnten wenige Monate später nach Aufnahme in den FLVW nun im LTV-Dress um Titel und Meisterehren kämpfen. Und auch in der ältesten Abteilung bei Turnerinnen und Turnen war man auf größeren sportlichen Erfolg und Anerkennung aus.
Unmittelbar vor der JHV wurden an einem Sonntagmorgen im Haus des damaligen Vorsitzenden Siegfried Schneider in der Hagener Straße 67 Nägel mit Köpfen gemacht. Nach intensiven Vorgesprächen wurde die künftige Führungsmannschaft bestätigt, die sich am 20. März 1971 den Mitgliedern zur Wahl stellen sollte.
Im Vorfeld hatte es gelegentlich „gegrummelt“. Handballer und Leichtathleten wollten bei Wortmeldungen in der Hauptversammlung nicht länger mit „Turnschwester bzw. Turnbruder“ angesprochen werden. Auch schien der Umstand, dass der Oberturnwart nach althergebrachter Praxis auch das letzte Wort über die Sportarten zwei und drei in einem Turnverein sich vorbehielt, nicht mehr zeitgemäß.
Gleichzeitig zeigte sich die Vereinsführung schon vorab zukunftsorientiert. Zur jährlichen Hauptversammlung wurden 1970 erstmals alle Vorstandsberichte schriftlich vorgelegt und 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung zur Einsichtnahme ausgelegt. Das hat sich auch nach 50 Jahren immer noch als vorteilhalt erwiesen und wesentlich zum zügigen Ablauf der Regularien beigetragen.
Es war gelungen, dass mit dem Realschullehrer Hans A. Röttger, der nach eigenen Worten „Zuagreiste aus Werdohl“ sich bereit erklärt, die Vereinsführung zu übernehmen. Daraus wurden bekanntlich 26 Jahre an der Vereinsspitze; ein Glücksfall für den LTV.
Zurück zum bereits erwähnten Sonntag. Man wurde sich schnell einig. Den Geschäftsführenden Vorstand sollte neben Röttger wie bisher der 2.
Vorsitzende Karl-Heinz „Rux“ Hewel, Geschäftsführerin Annaluise Müller und Kassenwart Fritz Arens bilden, jetzt aber ergänzt durch einen erweiterten Gesamtvorstand mit den Verantwortlichen der Abteilungen.

















Die sportliche Leitung in der Turnabteilung sollte fortan in der Verantwortung von Gabriele Kastrop und Udo Korf liegen, die Leitung der Handballer übernahm „Franjo“ Schlotmann und für die Leichtathleten stellte sich der am Gymnasium Letmathe tätige Sportlehrer Klaus-Peter Jacob für die Position des Abteilungsleiters zur Verfügung.
Die Jahreshauptsammlung am 20. März bestätigte alle Personalvorschläge, die notwendigen Satzungsänderungen wurden zügig beschlossen und der nächsten Mitgliederversammlung zur Verabschiedung vorgelegt. Die nunmehr sportlich selbständigen Abteilungen gaben sich an die Vorgaben der Vereinssatzung orientierte Geschäftsordnungen, bildeten Abteilungsvorstände und auch die sehnlichst erwarteten sportlichen Erfolge stellten sich auf breiter Front ein.
Die Turnabteilung landete mit dem Internationalen Trampolin Deutschland –Pokal einen großartigen auch überregional beachteten Erfolg. Im Handball kündigte sich der auf allen Ebenen erhoffte Aufstieg in höhere Spielklassen an und in der Leichtathletik erwies sich die Verbindung von Schule und Verein als Glücksfall. Schon im Jahr darauf trat die Abteilung mit einer einem Jugend- und Schülersportfest als Veranstalter im Waldstadion auf.

Mit diesem Maßnahmenkatalog, dem in den Folgejahren weitere organisatorische, verwaltungstechnische und natürlich sportliche Angebotserweiterungen folgten, war der weitere Weg vorgezeichnet:
Halbjahreskonferenzen mit den Leitungen der Abteilungen
Finanzkonferenz und allgemeine Aussprache
Aufbau einer EDV-gestützten Mitgliederverwaltung in Verbindung mit der Sparkasse Iserlohn
Anpassung der Buchführung unter Berücksichtigung steuerrechtlicher Erfordernisse und Vermeidung haftungsrechtlicher Inanspruchnahme

seien hier beispielhaft erwähnt.
Der Verfasser dieser Zeilen, der bekanntlich alle oben aufgeführten Stationen persönlich miterlebt hat, erinnert sich noch gut, dass die seinerzeitigen Schritte zur Modernisierung eines Mehrspartenvereins in den siebziger Jahren zahlreiche Nachahmer gefunden haben, die das „Modell LTV“ in ihre eigene Vereinsstruktur übernommen haben.

Beste Grüße
Wolfgang Rath