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Bei der JHV 2017 im Gasthof zum Schälk standen unter anderem Wahlen zum Vorstand an.
Roswitha Schneider (Geschäftsführerin) Kai Röttgers (Pressearbeit) und der 1. Vorsitzende Klaus Pretzsch wurden einstimmig wiedergewählt.

Jahresversammlung in Sprintermanier : Letmather TV: Auf Veränderungen im Vereinssport einstellen

Letmathe, 15.03.2010, Dennis Pusch http://ww.derwesten.de
Letmathe. Rasant und in bester Sprintermanier verlief die Jahreshauptversammlung des Letmather Turnvereins. Ganze 52 Minuten benötigten die LTVer, um alle wichtigen Punkte rund um das Vereinsleben zu klären.
Der Vorsitzende Klaus Pretzsch begrüßte 49 Mitglieder auf dem Schälk und startete mit einem regelrechten Ehrungsmarathon in den Abend. Alina Raabe, Jana Wackerbauer, Anna-Lisa Wessner und Nina Möser nahmen im Rhönradturnen am Deutschen Turnfest in Frankfurt oder am Deutschland-Cup teil. Letzterer ist mit einer inoffiziellen Deutschen Meisterschaft vergleichbar, da nur drei Teilnehmer je Bundesland zugelassen sind.
Jubilare sind bei einer aktuellen Mitgliederzahl von 1269 Mitgliedern traditionell zahlreich zu würdigen. So hält Annelore Hewel dem Verein bereits seit 75 Jahren die Treue und durfte sich über ein besonderes Buchpräsent freuen. Stolze 60 Jahre dabei ist Rudolf Schaar. Auf ein halbes Jahrhundert im Letmather Turnverein können verweisen: Franz Einsel, Herbert Müller, Sabine Müller, Gerda Niemann, Werner Reppel, Franz-Josef Schlotmann und Jürgen Schütte. 40 Jahre im LTV vertreten sind: Hubert Gebersmann, Sabine Holler, Gertrud Müller und Egbert Wunderlich. 25 Jahre: Michael Bieker, Angelika Eckardt, Katja Ester, Karin Gockel, Cornelia Gutsche, Dennis Hausl, Kirsten Körner, Tobias Ludwig, Norma Mannebach-Weber, Nicole Plum, Karl-Heinz Reuter, Wolfgang Schultheis, Nadine Schütte und Karin Vesper. 15 Jahre: Markus Brunke, Diana Claus, Elisabeth Claus, Dagmar Döhler, Christiane Fischer, Sigrid Fox, Sieghilde Friebe, Felix Heins, Uta Heins, Ronja Hellebrandt, Kimberly Kennert, Inge Knöppel, Gabriele Persson, Moritz Pohlmann, Frauke Scheffler, Joachim Schmidt, Thomas Schwarz, Stefanie Sprung, Svenja Thomas und Frank Viebahn.
Wie bereits seit Jahren gewohnt, lagen die Berichte der einzelnen Abteilungen sowie des Vorstandes in schriftlicher Form vor. Klaus Pretzsch wies in seinem Bericht unter anderem auf die Veränderungen hin, die der Ganztagsbetrieb an den Schulen mit sich bringt. So stehen die Sporthallen den Vereinen erst später am Tag zur Verfügung und die Motivation für den Vereinssport halte sich nach einem langen Schultag oftmals in Grenzen. „Darauf müssen wir vorbereitet sein”, so Pretzsch.
Im Verlauf seines Berichtes wies der Vorsitzende noch einmal auf die Verleihung der Sportplakette des Märkischen Kreises an Frank Herzer. Heinz Wrobel, Regina Arendt und Rosa Roch Parramon hin. Frank Herzer und Heinz Wrobel wurden außerdem durch die Stadt Iserlohn mit der Sportplakette in Gold ausgezeichnet.
Das Thema Finanzen konnte schnell ad acta gelegt werden, da Kassenprüfer Wolfgang Rath die ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigte und der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Dank der guten Vorarbeit durch das Führungsteam gab es auch am Haushalt 2010 nichts auszusetzen. Sämtliche Zahlen konnten innerhalb einer Tabelle nachvollzogen werden.
Als runde und einstimmige Angelegenheit erwiesen sich die Wahlen. Heiko Hanfeldt bleibt stellvertretender Vorsitzender, Hannette Hellmann wurde für eine weitere Amtszeit zur Kassierin gewählt, während Inge Eggert dem Verein weiterhin als Sozialwartin zur Verfügung steht. Für die Damen gab es als Dankeschön einen Blumenstrauß in den rot-weißen Vereinsfarben, über den sich auch Geschäftsführerin Roswitha Schneider freuen durfte.
Auf Kontinuität setzen die LTVer auch im Ehrungsausschuss, dem weiter Marianne Schlotmann, Sandra Eggert, Meinolf Schlotmann, Andreas Schwartz und Michael König angehören. Ebenfalls ohne Veränderungen startet der Ehrenrat mit Kriemhild Röttger, Uschi Gierke, Helga Burmann, Heinz Wrobel und Hans-Georg Vogel in eine weitere Amtszeit.
Die Aktivitäten des Vereins bewegen sich auch in diesem Jahr im gewohnten Rahmen. So sind bereits verschiedene Wochenenden beim Café im Park durch die einzelnen Abteilungen gebucht, genauso wie die Kiliankirmes und die Weihnachtsfeier der Turnabteilung ihren festen Platz im Terminkalender der LTVer haben.
» Weitere Bilder der Jahrehauptversammlung 2010






Sieg beim Deutschen Turnfest
Am Internationalen Deutschen Turnfest in Frankfurt nahmen etwa 40 Mitglieder des Letmather TV teil. Für alle Teilnehmer war die Woche eine Zeit voller Spaß und guter Laune. Auch das Wetter war auf der Seite der Turner. Während die Gruppen aus dem Bereich Gymnastik und Tanz an Weiterbildungsangeboten teilnahmen, standen für die Turner sowie die Rhönradturner Wettkämpfe im Vordergrund.
Beide Gruppen konnten hier vordere Platzierungen auf nationaler Ebene verbuchen.
Besonders freuen konnte sich Jana Egger (Platz 5), Svenja Turczynski (Platz 9) und Rosa Poch-Parramon (Platz 11), die in ihrem Pokalwettkampf in ihrer Altersklasse ganz vorne mitmischen konnten. Bei ihren Wettkämpfen starteten jeweils über 100 Turnerinnen.
Aber auch die beiden Spitzenwettkämpfe von Angelika Pigulla und Regina Arendt sind als voller Erfolg zu werten. Angelika Pigulla hatte sich im Vorfeld für den Deutschlandpokal qualifiziert. In diesem höchst anspruchsvollen Wettkampf konnte sie ihr Können einmal mehr unter Beweis stellen und sich am Ende über Platz 17 freuen. Auch Regina Arendt hatte sich im Vorfeld für einen höheren Wettkampf qualifiziert- den Deutschen Seniorenmeisterschaften. Diesen beeindruckenden Wettkampf absolvierte sie mit Bravour und konnte sich am Ende über Platz 15 freuen.
Auch die anderen Turnerinnen zeigten schöne Übungen und hatten sichtlich Spaß an den gut besuchten Wettkämpfen. Die weiteren Ergebnisse: AK 13: Tyra Cowley Platz 105, Anna Brieden Platz 162, AK 14: Johanna Weiß Platz 38, Alina Egger Platz 108, Sina Otto Platz 186, Nelli Starostin Platz 214, AK 15: Simone von Prondzinski Platz 149, AK 16: Ina Erkelenz Platz 58, Kira Herrmann Platz 164, AK 19-29: Regina Bartsch Platz 122, Celina Poch-Parramon Platz 160.

An insgesamt drei Wettkampftagen stellten die Rhönradturner Ihr Können unter Beweis. Trotz erschwerter Bedingungen, da sie nicht auf einem normalen Hallenboden turnten, sondern auf einer Fläche aus Laminat, zeigten sie hervorragende Leistungen. Der erste Wettkampftag war den Jugendturnerinnen vorbehalten. Hier zeigten die Letmatherinnen, dass sie auch auf nationaler Ebene mitmischen können.
In der AK Jahrgang 1991 zeigte Carolin Kube die zweitbeste Pflicht. Durch einen Konzentrationsfehler in ihrer Kür vergab sie die Chance auf einen Treppchenplatz. Dennoch erreichte sie einen tollen Platz 6.
In der AK Jahrgang 1992 tat es Jana Wackerbauer Ihrer Vereinskameradin gleich und zeigte hier ebenfalls die zweitbeste Pflicht. Auch die Kür gelang und sie schaffte mit Platz 3 den Sprung auf das Treppchen. Julia Kleifges, die sonst nicht an Wettkämpfen teilnimmt belegte einen tollen Platz 30.
In der AK Jahrgang 1993 belegte Ronja Völkner Platz 20.
Lisa Brieden zeigte in der AK Jahrgang 1994 ihre persönliche Bestleistung und wurde mit Platz 16 belohnt.
Am zweiten Wettkampftag startete die Schülerklasse. Anna-Lisa Wessner, die in der AK Jahrgang 1996 zum ersten Mal bei einem nationalen Wettkampf startete, zeigte Deutschlands beste Pflicht. In der Kür konnte sie lediglich durch höhere Schwierigkeiten überboten werden und belegte Platz 4.
In der AK Jahrgang 1995 belegte Malin Schwedler Platz 31.
Der wohl erfolgreichste Wettkampftag der Rhönradturner war der Tag der Erwachsenenwettkämpfe. Hier zeigte sich Alina Raabe in Höchstform. In der AK Jahrgang 1989 lag Alina Raabe nach der Pflicht bereits deutlich in Führung. Auch in der Kür zeigte sie Nervenstärke und mit 4,0 Punkten die national höchstmögliche Schwierigkeit. Als eine der ersten Starterinnen ihrer Klasse hieß es nun gespannt die Konkurrenz zu verfolgen. Letztendlich kam jedoch niemand an Alinas Wertungen annähernd heran und sie siegte mit mehr als einem Punkt Vorsprung zur Zweitplatzierten.
In der AK Jahrgang 1979-83 startete Sandra Eggert. Diese freute sich sehr über Platz 12 bei diesem nationalen Wettkampf.





Sportplakette der Stadt Iserlohn in Gold für 2 LTV-Mitglieder

Am 17.05.2009 wurde im Rahmen einer Feierstunde in der Sporthalle Im Hütten in Iserlohn die Sportplakette der Stadt Iserlohn verliehen. Der Pressebericht ist unten beigefügt.
Zwei Sportler unseres Vereins haben die Plakette in Gold erhalten.

1. Heinz Wrobel
Heinz Wrobel ist am 18.01.1952 in unseren Verein eingetreten. Von 1977 bis 1999 gehörte er ununterbrochen dem Gesamtvorstand unseres Vereins an. Zunächst bekleidete er das Amt des 2.Vorsitzenden. Von 1997 bis 1999 war er Erster Vorsitzender des LTV. Bis heute leitet er gemeinsam mit seiner Frau Margret das Archiv des Vereins.
Heinz Wrobel zeichnet sich durch sein Engagement und seine Zuverlässigkeit aus. Sein Organisationstalent ist weit über die Grenzen des LTV bekannt.
Neben der Tätigkeit für den Verein hat er sich auch im Breitensport Verdienste erworben. Seit 1981 ist er als Prüfer für das Deutsche Sportabzeichen tätig und wöchentlich zu den Trainingszeiten auf dem Sportplatz anzutreffen.
Er erhielt die Ehrenmedaille in Gold für sein ehrenamtliches Engagement.

2. Frank Herzer
Frank Herzer ist seit 2003 aktives Mitglied unserer Handballabteilung und spielt in der zweiten Mannschaft.
Er ist wegen einer Gesundheitsbeeinträchtigung auch Mitglied der Handball-Nationalmannschaft der Gehörlosen. Die Deutsche Nationalmannschaft der Gehörlosen hat in 2008 an der Europameisterschaft teilgenommen und dort den dritten Platz belegt.
Frank Herzer erhielt ebenfalls die Sportplakette in Gold.



Der Vorstand gratuliert den beiden Geehrten und wünscht Ihnen auch weiterhin viel Erfolg und Spaß bei Ihrem Engagement.



Klaus Pretzsch1.Vorsitzender





» Fotostrecke zum Sommerfest 2008

Dagmar Freitag lieber beim LTV als in Peking
Sport zum Ausprobieren kam beim Sommerfest gut an

Letmathe. „Das erste LTV-Sommerfest war eine gelungene Veranstaltung”, meint Klaus Pretzsch. Noch ist der Vorstand nicht zusammengekommen, um ein Fazit zu ziehen. Doch der erste Eindruck des 1. Vorsitzenden ist positiv
.
Die verschiedenen Abteilungen des Letmather Turnvereins haben am Samstag in der Humpferthalle Einblick in ihre Aktivitäten gegeben. Die Besucher konnten sich Turnvorführungen, Badminton-, Handball- und Volleyballspiele ansehen.
Vor allem aber konnten sie nach den jeweiligen Vorführungen selbst mitmachen und ausprobieren, ob diese oder jene Sportart für sie die richtige ist. Da sah man Kinder, die zum ersten Mal in ihrem Leben einen Handball in die Hand nahmen und begeistert aufs Tor warfen. Da gab es mutige Erwachsene, die unbedingt mal das Gefühl kennenlernen wollten, in einem Rhönrad durch die Halle zu rollen.
„Ausprobieren, ob's Spaß macht”, lautete das Motto. Und das kam an, vor allem beim Volleyball, Badminton und Rhönradturnen. Zur großen Freude von Klaus Pretzsch: „Unser Sommerfest sollte dazu dienen, das Sportangebot bekannt zu machen und Interesse zu wecken. Diese Möglichkeit, mal ganz unverbindlich hineinzuschnuppern, ist gut angenommen worden.”
Dabei ging es nicht nur um Werbung für den Letmather Turnverein, sondern für den Breitensport ganz allgemein. Denn Sport und Bewegung sind äußerst wichtig für die Gesunderhaltung. Darauf haben auch die prominenten Gäste hingewiesen, die zur Eröffnung gekommen waren. Vizebürgermeister Michael Scheffler mahnte angesichts der großen Zahl übergewichtiger Kinder: „Es ist wichtig, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu Bewegung zu motivieren.”
Die Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag, bekannte: „Ich schätze den Sport an der Basis in meinem Herzen”. Statt nach Peking zu fliegen, hatte sie es am Samstag vorgezogen, den LTV zu besuchen, den Verein „in dem ich groß geworden bin.”
Dass Sport und Gesundheit eng zusammengehören, wurde auch dadurch unterstrichen, dass zwei Allgemeinmediziner beim Sommerfest mitwirkten. Dr. Heiko Hanfeld und Dr. Ulrich Lorenz klärten Interessierte an einem Stand über den Zusammenhang von Gesundheit und Bewegung auf. Zudem boten sie Blutdruckmessungen und Blutzuckerbestimmungen an.
Auch wenn nicht ständig großer Andrang herrschte, so war der LTV-Vorsitzende doch mit dem Besuch des Festes in und an der Humpferthalle zufrieden. Das vom Technischen Hilfswerk angebotetene Getränkekistenstapeln und andere Attraktionen des LTV lockten viele Jungen und Mädchen. Am Abend erfreuten sich um die 150 Besucher an der fetzigen Rockmusik von „Schall und Rauch”.

IKZ-online.de 12.08.2008 bzw. derwesten.de





Deutsche Meisterschaft für die LTV-Turnerin Regina Arendt
Als Westfalen-Meisterin qualifizierte sich Regina Arendt im März für die Teilnahme der Deutschen Seniorenmeisterschaften, die am vergangenen Wochenende in Bad Blankenburg stattfanden.
In der Altersklasse 30-34 belegte die "Turn-Oma" (Aussage ihrer Trainerin Sylvia Lindenblatt) den 13.Platz.
Im dicht bedrängten Starterfeld von über 20 Turnerinnen fiel Regina vor allem durch ihre guten Leistungen am S
ufenbarren auf.
An ihrem Paradegerät wurde sie von den Kampfrichtern für ihre exakt vorgetragene Kür mit 11,85 Punkten belohnt.
Leider erwies sich das Zittergerät Balken als "Stolperstein". Ein Sturz verhinderte eine noch deutlich bessere Platzierung.
Das engagierte Training zahlte sich auch am Boden und Sprung aus. Schöne Choreographie und ausgefeilte Technik brachte Regina jeweils über 12 Zählerpunkte.
Sowohl die Turnerin als auch die Trainerin Sylvia Lindenblatt sind mit dem Wettkampf sehr zufrieden.
Für eine gelungene Wiederholung beim Deutschen Turnfest in Frankfurt im nächsten Jahr wird mit hoher Motivation weiter trainiert.








Sportlerehrungen

Der Letmather TV freut sich über die Verleihung der Sportplakette der Stadt Iserlohn an zwei erfolgreiche Turnerinnen. Die Übergabe der Sportplaketten erfolgte am 20.05.2007 im Rahmen einer Veranstaltung im Löbbecke-Saal des Parktheaters Iserlohn durch den Bürgermeister unserer Stadt.

Ausgezeichnet mit der Sportplakette in Silber wurde
Angelika Pigulla
für den 1. Platz bei den Westfälischen Meisterschaften im Turnen.
Angelika Pigulla ist daneben am 26.04.2007 für ihren Erfolg auch vom Märkischen Kreis geehrt worden.

Die Sportplakette in Bronze wurde
Carolin Cube
für den 2.Platz mit dem Rhönrad-Team des Landesverbandes Westfalen beim Deutschland-Cup verliehen.

Diese Auszeichnungen belegen, dass unser Verein auch im Spitzensport über die Stadtgrenzen hinaus gut vertreten ist und dass bei allem notwendigen Einsatz auch die entsprechenden Erfolge erzielt werden können.
Der Vorstand des Letmather TV beglückwünscht die erfolgreichen Sportlerinnen und wünscht für die Zukunft, dass die Erfolge fortgesetzt werden können und dass weitere Mitglieder unseres Vereins ausgezeichnet werden können.

Klaus Pretzsch





Letmather TV löst zwei Abteilungen auf
Letmathe. (rau) Trotz der Schließung zweier Abteilungen und sinkender Mitgliederzahlen herrschte optimistische Stimmung bei der Jahreshauptversammlung des LTV.
Die rund 70 Mitglieder, die sich am Freitag im Gasthaus "Zum Schälk" versammelt hatten, lösten die Sparten Leichtathletik und Basketball per Satzungsbeschluss auf. Damit setzt der LTV einen offiziellen Schlusstrich unter eine lange Abwärtsentwicklung. Die Sparte Leichtathletik existierte schon seit Jahren mehr oder weniger nur noch auf dem Papier. Auch den Basketballern liefen in den vergangenen Jahren zunehmend die Mitglieder weg. In beiden Sportarten fühlte sich der LTV durch zu starke Konkurrenz der Nachbarvereine zwischen Iserlohn und Hagen aufgerieben.
Mit dem Verlust der beiden Abteilungen geht ein Mitgliederschwund einher. Wie der schriftliche Geschäftsbericht zeigt, sind die Zahlen seit 2002 beständig gesunken - von 1506 auf nunmehr 1368.
Trotz dieser Abwärtsentwicklung war die Stimmung unter den rund 70 anwesenden Mitgliedern keineswegs getrübt. Schließlich stehen den Verlusten zahlreiche Erfolge und hoffnungsvolle Trends gegenüber. Schaut man in die Jahresberichte der anderen Abteilungen - Turnen, Handball, Volleyball und Badminton - stellt sich der LTV als sehr lebendige, gesunde und erfolgreiche Gemeinschaft dar. Bei den Handballern hält der Zustrom junger Spieler an, die Badminton-Sparte wächst kontinuierlich.
Unter den sportlichen Erfolgen des vergangenen Jahres ragt der Aufstieg der Volleyballdamen in die Verbandsliga heraus. Dafür wurde die Mannschaft am Freitag vom Hauptverein geehrt. Eine weitere Auszeichnung gab es für Helgard und Francois Thomas, die sich um den Aufbau der Badminton-Abteilung verdient gemacht haben, sowie für Hannette Hellmann, die sich viele Jahre im Verein engagiert hat.
Angesichts der sportlichen Erfolge und des breiten ehrenamtlichen Engagements gab sich der einstimmig neugewählte 1. Vorsitzende Klaus Pretzsch in seiner kurzen "Antrittsrede" optimistisch und kämpferisch. Er kündigte an, den Verein "gegenüber allen zu vertreten, die uns Böses wollen", und sich besser durchzusetzen, wenn es um die Verteilung der Hallenzeiten geht. Darüber hinaus gab er die Devise aus: "Jedem muss klar sein, dass wir im Stadtgebiet von Iserlohn der zweitgrößte Verein sind." In seinem schriftlichen Jahresbericht hatte er bereits betont, dass er die "Präsenz des LTV in der Öffentlichkeit stärken" möchte. Als bereits erfolgreiche Beispiele nannte er die Beteiligung am Cafe? im Volksgarten und den neuen LTV-Treff bei Pollmeier, der künftig drei bis viermal im Jahr stattfinden soll. Außerdem regte er eine Beteiligung am Weihnachtsmarkt und am Brückenfest an. Für 2008 - so beschloss die Versammlung - wird ein großes LTV-Sommerfest angepeilt.
Pretzschs Vorgänger Wolfgang Rath - "von Haus aus" Leichtathlet - hatte das Amt abgegeben, weil er sich nicht mehr nah genug am Vereinsgeschehen fühlte. Er wohnt seit fast drei Jahrzehnten in Sümmern und hat als Stadionsprecher für den Westfälischen Leichtathletikverband andere Schwerpunkte gesetzt.
45 Jahre lang war Rath ehrenamtlich für den LTV tätig, zunächst vor allem in der Leichtathletik als Übungsleite, später 20 Jahre lang als Geschäftsführer und acht Jahre als 1. Vorsitzender im Hauptverein. In Anerkennung dieses großartigen Engagements wählte ihn die Versammlung zum Ehrenmitglied. Die Ernennung wurde von anhaltendem Beifall begleitet.
Als Überraschungsgast setzte der Kreisvorsitzende des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen, Franz-Josef Bomnüter, noch einen drauf. Er überreichte dem scheidenden 1. Vorsitzenden die silberne Ehrennadel des Verbandes. In seiner wortreichen, aber wenig persönlichen Laudatio hob Bomnüter auch Raths überörtliches Engagement für die Leichtathletik hervor.
Den durch die Wahl von Klaus Pretzsch freigewordenen Posten des 2. Vereinsvorsitzenden übernimmt für ein Jahr Uschi Gierke. Ansonsten gab es keine Veränderungen im Vorstand. Wiedergewählt wurden Roswitha Schneider (Geschäftsführerin), Kai Röttger (Pressewart) und Sabine Müller (Sozialwartin).
Obwohl der Kassenbericht 2006 mit einem Minus von gut 5000 Euro abschließt, wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Der LTV hat keine finanziellen Sorgen, er muss sogar "Miese machen", um sein üppiges Rücklagenpolster abzubauen. So wurde auch der Etat 2007 mit einem Defizit von 3000 Euro verabschiedet.
Zu guter Letzt die Jubilare: Zahlreiche Mitglieder, von denen aber nur einige gekommen waren, wurden für ihre Vereinstreue geehrt: Theo Beckmann (75 Jahre), Willy Bartelmuß, Klaus Schulte und Gernot Wiedenbruch (50), Juta Bellebaum, Ekkehard Eggert, Eleonore Molzahn, Renate Opitz, Karsten Pauli und Frank Westerweg (40), Regina Arendt, Manfred Halt, Annette Heumann, Jochen Müller, Michael Neumann, Klaus Schneider und Stephan Woestmann (25) Felicitas Fleddermann, Carina Gschwandtl, Katharina Gschwandtl, Thomas Gschwandtl, Samantha Hohmann, Marisol Hohmann, Ina Hunke, Mike Lindenblatt, Barbara Metzger, Oliver Möscheid, Alexander Niemyt, Angelika Pigulla, Alena Reppel, Christine Reppel, Nina Scheiblich, Jürgen Schmidt, Nina-Patricia Schmitz und Marco Seidler (15).


Jahreshauptversammlung

Letmathe. „70 Minuten - das ist fast Rekordzeit”, verkündete der Ehrenvorsitzende Wolfgang Rath im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des Letmather Turnvereins am Freitagabend.

(derwesten.de vom 16.03.2009)
Rund 60 Mitglieder hatten den Weg in den Gasthof Schälk gefunden, darunter Vertreter aller Abteilungen. Und der zügige Ablauf macht es deutlich - es war eine rundum harmonische Versammlung, zu der der Vorsitzende Klaus Pretzsch die Anwesenden begrüßte. Er blickte noch einmal auf das vergangene Jahr zurück und erinnerte an das Sommerfest des LTV im August: „Wir sind im Großen und Ganzen mit der Veranstaltung sehr zufrieden.” Ansonsten lag jedem Mitglied wie gewohnt ein hervorragend zusammengestelltes Berichtsheft vor, in dem sich die Anwesenden zu Beginn ausgiebig über die Arbeit des Vorstandes und der Abteilungen informieren konnten.
Pretzsch wies darin auf die freundschaftliche Zusammenarbeit des Hauptvorstandes und der Abteilungen untereinander hin. Gleichwohl betonte er, „dass die Interessenlage des Hauptvereins sich nicht immer mit den Interessen der Abteilungen deckt.” Pretzsch ließ noch einmal das Geschehen in den einzelnen Abteilungen Revue passieren und hob einzelne sportliche Erfolge hervor. So gewann beispielsweise Frank Herzer bei der Handballeuropameisterschaft der Gehörlösen im vergangenen Jahr die Bronzemedaille. „Unsere Jugendgruppen in allen Abteilungen sind gut gefüllt”, lobte er die Nachwuchsarbeit. Gesucht würden allerdings weiterhin Übungsleiter und Helfer, um die Jugendlichen ausbilden und betreuen zu können.
Der obligatorische und durchaus angenehme Ehrungs-Marathon stand auch in diesem Jahr auf der Tagesordnung. So erhielt Uschi Gierke auf Vorschlag des Vorstandes die Verdienstmedaille für ihre zahlreichen Leistungen rund um den Verein. Sie leitete bis zu diesem Jahr die Turnabteilung des Vereins. Margret Wrobel durfte sich über ein Blumenpräsent freuen. Sie hält mit ihrem Ehemann Heinz das Archiv des LTV stets auf dem aktuellen Stand. Egbert Wunderlich erhielt ein Dankeschön für die Betreuung der Internetseite und der Berichtshefte. Nachgeholt wird die Ehrung von Regina Ahrendt und Rosa Poch-Parramon, die beide herausragende Erfolge im Turnen verbuchen konnten.
Dass der LTV ein Verein mit Tradition ist, zeigten die zahlreichen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. 50 Jahre im Verein sind: Christel Huck und Anneliese Tönshoff. 40 Jahre: Ingeborg Bunse, Martin Gerhardt, Heiko Hanfeld, Britta Pieczkowski, Bruno Stegemöller und Josef Wilke. 25 Jahre: Ingrid Beer, Markus Dembski, Herbert Egger, Inge Fischer, Udo Fischer, Torsten Gierke, Patrick Gutsche, Markus Häffner, Ulrike Hölting, Faouzia Karboule, Klaus Klammer, Hans-Werner Knutzen, Andreas Kürten, Maria Paul, Fabian Pollmeier, Helga Reuter, Heike Schäfers, Christel Schneidersmann, Birgit Welschoff-Egbring und Harald Wunderlich. 15 Jahre: Kathrin Adolf, David Ammon, Lisa-Marie Aster, Angelika Behrens, Petra Bödingmeier, Christian Budde, Birgitta Eckhardt, Sandra Eggert, Stefan Feige, Andreas Fox, Miriam Hersing, Sybille Ihlbrock, Peter Isenberg, Nadine Kleifges, Hildegard Krämer. Michaela Krause, Undine Krause, Joachim Krüger, Lena Katharina Linne, Claudia Malms, Sakia Malms, Katharina Menzel, Christoph Müller, Kai Olbrich, Anita Oriwall-Röttger, Sebastian Pellatz, Arthur Rath, Jens Rodermund, Daniela Schäfer, Annina Scholz, Karin Schöttke, Stefan Thomas, Bastian Wawrzyniak und Melanie Wypior. Die Mitglieder, die nicht anwesend sein konnten, erhalten die Ehrennadel zu einem späteren Zeitpunkt.
Sowohl der Kassenbericht als auch die Entlastung des Vorstandes gingen reibungslos über die Bühne. Finanziell steht der LTV auf gesunden Füßen und kann in diesem Jahr einige Investitionen tätigen.
Lediglich eine Formsache waren die Vorstandswahlen. Vorsitzender bleibt Klaus Pretzsch, Geschäftsführerin ist weiterhin Roswitha Schneider. Zum Pressewart wurde für weitere zwei Jahre Kai Röttger gewählt. Der Ehrungsausschuss setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Marianne Schlotmann (Vorsitzende), Sandra Eggert, Meinolf Schlotmann, Andreas Schwartz und Michael König. Den Ehrenrat bilden Kriemhild Röttger, Uschi Gierke, Helga Burmann, Heinz Wrobel und Hans-Georg Vogel.
Aktiv wie eh und je präsentieren sich die LTV´er auch in diesem Jahr. Das Café im Park, Kiliankirmes, Brückenfest, die Weihnachtsfeier der Turnabteilung und vieles mehr stehen im Terminkalender des Vereins

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Freundschaftswettkampf in Kierspe

Die Letmather Turnerinnen folgten der Einladung des TSV Kierspe zum Vergleichswettkampf. Als Mannschaft gingen Anja Grundler, Ina Erkelenz, Melanie Posselt, Svenja Turczynski, Alina und Jana Egger an den Start. Mit dem Barren als Startgerät gingen durch die Wertungen von Svenja (11,70), Anja (11,80) und Alina (11,20) die LTV-Mädchen in Führung. Am Balken konnte mit zwei extrem sauber und sturzfrei vorgetragenen Übungen von Anja (11,80) und Jana (12,50) der Vorsprung ausgebaut werden. Vervollständigt wurde das gute Ergebnis von Ina (10,30). Im anschließenden Sprung ging der Gerätesieg ebenfalls an die Letmatherinnen, mit Jana (13,50), Anja (13,20) und Ina (12,70) Am Boden hatten die Turnerinnen auf ungewohnten Untergrund mit wenig Federung heftig zu kämpfen, so dass die Gastgeberinnen ihren Heimvorteil nutzen konnten. Svenja (11,80), Melanie (11,60) und Anja (11,40) konnten sich trotzdem über sturzfreie Übungen freuen.

Am Ende ging der Gesamtsieg mit 143,50 Punkten zu 139,95 Punkte recht klar an den Letmather TV. Beste Einzelturnerin war Ronja Werkshage (TSV Kierspe/49,40Punkte) gefolgt von den LTVerinnen Anja Grundler (48,20 Punkte) und Jana Egger (46,20 Punkte).
Trainer Sylvia Lindenblatt und Rainer Beulen zeigten sich recht zufrieden mit diesem Testwettkampf vor Saisonbeginn. Zwar gibt es vor allem am Boden noch Verbesserungsmöglichkeiten, aber alle neu erlernten Teile konnten erfolgreich gezeigt werden.


Turnabteilung Historisch

Das Bezirksturnfest – Eine Veranstaltung die beständig für Gesprächsstoff sorgt

Über fast zwei Jahrzehnte, vorzugsweise in den siebziger Jahren und bis Anfang der neunziger Jahre ist die Ausrichtung des alljährlichen Bezirksturnfestes im Turnbezirk Iserlohn ein „Garant für Diskussionen, Aufgeregtheiten, Ärger und Zumutungen vielerlei Art.

Nun stehen bei der Vergabe dieses mit turnerischen und leichtathletischen Wettbewerben bestückten Sportfestes die Vereine als örtliche Ausrichter beim Bezirksvorstand nicht gerade Schlange. Oft genug gelingt es erst mit viel Mühe und Überredungskunst und nicht selten in „letzter Minute“ einen Verein bzw. eine Turnabteilung „auszugucken“.

Nicht nur einmal springt der LTV in die Bresche, lässt sich „breitschlagen“ und übernimmt, obwohl in der Jahresplanung der Turnabteilung nicht vorgesehen, die Veranstaltung und sorgt damit für spürbare Erleichterung bei den „Bezirksoberen“.

Für ein solches Entgegenkommen darf man normalerweise eine angemessene und hilfreiche Unterstützung erwarten. Doch weit gefehlt. Drei Beispiele aus dem Umfeld der Organisation symbolisieren die Gefühlslage der Beteiligten.

Am 18. und 19. August 1973 ist der Letmather TV wieder einmal mit der Ausrichtung des Beirksturnfestes betraut. Die sportlichen Erfolge der Letmather und ein finanzielles Plus gegen einher mit fast unlösbaren organisatorischen Problemen. Nicht rechtzeitiges Einschreiten der Bezirksverantwortlichen und eine lasche Handhabung der Ausschreibungsbestimmungen führen zu rd. 100 Nachmeldungen, die eine ausreichende Kampfrichtergestellung und angemessene Versorgung mit Speisen und Getränken sowie eine zahlenmäßig zutreffende Bestellung von Urkunden und Plaketten unmöglich machen. Vorsitzender Hans A. Röttger – und nicht nur er – ist stinksauer, spricht von „schlamperter Voranmeldepraxis“ und richtet ein die Kritikpunkte zusammenfassendes aber auch Verbesserungsvorschläge beinhaltendes Schreiben an den Bezirksvorstand.

Schon im Jahr darauf trifft man sich in Letmathe wieder. Der dringenden Bitte des Bezirksvorstandes kann man sich nicht entziehen. Erneut zeigen sich im Vorfeld „bezirksgemachte Schwächen“ aber die Voranmeldemoral ist wesentlich besser. Der Bezirk ist hochzufrieden und stellt sogar Überlegungen an, das Sportfest dauerhaft an den LTV zu vergeben.

Doch soweit kommt es nicht. Ganz im Gegenteil, erst im Jahr 1982 sind die Turnerinnen und Turner im LTV erneut als ausrichtender Verein auserkoren. Man hat „gelernt“, das Veranstaltungsmanagement
läuft - von Kleinigkeiten abgesehen – reibungslos.

Völlig unerwartet trifft den Verein der Ärger um eine weitere turnerische Veranstaltung im Jahr darauf. Zielscheibe des Unmuts ist dieses Mal nicht der Bezirk sondern der Westfälische Turnerbund (WTB). Dieser hat das „Franz-Fillinger-Turnier“ für den 29. Mai 1983 dem LTV als Ausrichter übertragen. Die umfänglichen Vorbereitungen im Verein stehen unmittelbar vor dem Abschluss als am 27. Mai 1983 gegen 18.30 Uhr die telefonische Absage der Veranstaltung durch den WTB erfolgt. Fehlende Kampfrichter werden als Grund angeführt. Die Empörung ist groß. Die Beschwerden des LTV werden hinhaltend beantwortet sodass sich Vorsitzender Hans A. Röttger genötigt sieht, auf seine Art ein Schreiben „das es in sich hat“ an den Landesverbandsvorsitzenden Karl-Heinz Krause zu richten. Dessen Antwort ist völlig unbefriedigend. Unrühmliches Fazit: Die Organisationskosten belasten die Vereinskasse!

Noch ein letztes Mal ist der LTV in den achtziger Jahren ausrichtender Verein des Bezirksturnfestes. Am 25. Juni 1988 treffen sich die zahlreich anreisenden Sportlerinnen und Sportler in den Letmather Sporthallen und im Waldstadion. Während die sportliche Bilanz erneut positiv ausfällt, trüben Unzulänglichkeiten wie verspätete Meldungen, Unpünktlichkeiten und fehlende Unterlagen den Gesamteindruck der Veranstaltung.

Offenkundig der ständigen Not gehorchend hat sich in den Folgejahren die Erkenntnis durchgesetzt, notfalls zwei Verein in Kooperation die Durchführung der Veranstaltung vor Ort zu übertragen.

Die hier vorgenommene „Betrachtung“ der Veranstaltungen wäre hingegen unvollkommen, bliebe der vom LTV durchgeführte Bezirksturntag am 15.02.1992 unerwähnt. In der Festschrift „125 Jahre LTV“ lesen wir (siehe Seite 105) „ Wieder einmal wird Turnpolitik in Letmathe gemacht. Der LTV-Vorstand richtet den Bezirksturntag in gewohnt souveräner Art und Weise aus“

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde des LTV,
mit diesen Bemerkungen enden die historischen Betrachtungen auf die jüngere Geschichte der Turnabteilung.
Freuen Sie sich mit mir, wenn es in Kürze mit Beitragen aus der Handballabteilung weitergeht.
Bis dahin beste Grüße von

Wolfgang Rath



Erstes Auftreten von Angelika Pigulla
Ein Name, den man sich merken muss

Jung, leistungsorientiert und überaus erfolgreich... Diese Attribute gelten uneingeschränkt für eine junge Turnerin, die im Jahr 1993 erstmals im LTV auf sich aufmerksam macht und auch schon das Interesse der sportinteressierten Öffentlichkeit auf sich zieht.

Die Rede ist von Angelika Pigulla, die, gerade mal sieben Jahre jung, aber über den Turnbezirk Iserlohn hinaus mit zahlreichen Spitzenplatzierungen auch im Märkischen Turngau auf sich aufmerksam macht und gleichsam als „Belohnung“ in den Landeskader Nordrhein-Westfalen aufgenommen wird.

Als „Krönung“ für ein besonders erfolgreiches Jahr 2003 für die LTV-Turnerinnen bewertet die Abteilungsleitung die Gesamtleistung von Angelika und vergisst nicht ohne berechtigten Stolz hinzuzufügen, dass sie damit die erste Sportlerin des Turnbezirks Iserlohn ist, die den „Sprung in die Landes-Elite“ geschafft hat. Aufnahme finden nur die besten fünf Turnerinnen aus jedem Jahrgang. Alle Achtung!

In Begleitung ihrer Eltern erscheint die Turnerin am 4. März 1994 auf der Jahreshauptversammlung und wird für ihre sportlichen Leistungen geehrt. Noch ein wenig schüchtern, wer will ihr das verdenken, wird sie bei dieser Gelegenheit einer größeren LTV-Familie bekannt.
Es ist nicht die letzte Auszeichnung, die Angelika entgegennimmt, wie die zahlreichen Erfolge in den kommenden Jahren beweisen.



Als neuer Erdenbürger gleich zum LTV
„Frühaufnahme“

Es ist nicht das erste Mal, dass der Letmather TV Mädchen oder Jungen gleich nach ihrer Geburt als neue Mitglieder vermelden kann.
Mike Maschotta aus der Handballabteilung und Geschäftsführer Wolfgang Rath haben für ihren Nachwuchs schon vor Jahren in gleicher Weise gehandelt.

Übungsleiterin Britta Schröer aus der Turnabteilung – so lesen wir in der Jubiläumsschrift „ 125 Jahre LTV“ (siehe Blatt 107) - meldet noch aus dem St. Vinzenz-Krankenhaus in Altena am 1. September 1992 ihren Sohn Christian im LTV an.

Ist der Vorstand zum Zeitpunkt der Aufnahme seines „jüngsten Mitglieds“ noch gespannt, ob diese Entwicklung so weitergeht, zeigt die Zukunft, dass die „LTV-Mitgliedschaft ab Beginn des irdischen Daseins“ durchaus nichts Ungewöhnliches darstellt.



Und in Kürze...

Über viele Jahre hinweg ist die Vergabepraxis, Vorbereitung und Durchführung des alljährlichen Bezirksturnfestes ein Reizthema zwischen dem Turnbezirksvorstand und dem LTV.

Liebe Leser, hierzu einige Anmerkungen in der nächsten Ausgabe wenn es wieder heißt „Historisches“

Sportliche Grüße
Wolfgang Rath







Jazztanz ist „in“ bei den Turnerinnen im LTV
Der Jahreshauptversammlung am 8. März 1996 wird mitgeteilt, das sich die Sparte Jazztanz als Angebot der Turnabteilung großer Beliebtheit erfreut und entsprechenden Zulauf erfährt.

Die Jazztänzer erhalten viel Beifall bei der Veranstaltung „Schaufenster Iserlohn“ am Seilersee, die das Sportamt der Stadt Iserlohn im Zusammenwirken mit den Iserlohner Sportvereinen im Jahr 1995 durchführt.

Für den LTV sind auf dem „Messegelände“ auch die Rhönrad-Gruppe und Aerobic vertreten. Die Angebote kommen bestens an und sorgen so für die gewünschte Eigenwerbung. Ganz nebenbei bieten sie den Zuschauern einen hervorragenden Einblick in die Vielfalt des Übungsangebots im LTV.

Bereits einige Wochen zuvor sind die genannten Gruppen auch beim „Spielfest“ der Stadt Iserlohn, ausgerichtet vom Jugendamt und unterstützt von der Sparkasse Iserlohn, mit ihrem sportlichen Programm vertreten. Dabei gelingt erstmals das Vorhaben, sich über die Grenzen von Letmathe hinaus einem größeren Publikum vorzustellen und bekannt zu machen.

Turner und Turnerinnen in der Freien und Hansestadt Hamburg
Beim 1. Neujahrsempfang des LTV am 23.01.1994, der die in den Vorjahren für die Mitarbeiter im Verein durchführten Klönabende ablöst, gibt die Turnabteilung eine Vorschau auf „ihr“ Jahresprogramm. Höhepunkt ist das Deutsche Turnfest vom 15. bis 22. Mai an Elbe und Alster, wo der LTV mit Jugendturnerinnen, Frauen, Männer und einer Hobby-Mixed-Volleyball-Mannschaft vertreten ist. Für die besten Einzelplatzierungen sorgen die Brüder Henry (Rang 39 bei 4.600 Teilnehmern im Wettkampf T 1) und Nico Stollenwerk (Rang 20 bei 1.060 Teilnehmern im Wettkampf T 2).

Herausragende Turnerin in der Wettkampfsaison 2004 ist Natascha Grenningloh. Sie schafft im Geräteturnen das „Double“ und wird sowohl Bezirks- als auch Gaumeisterin.

Bis zum nächsten Mal grüßt

Wolfgang Rath



Turnerinnen und Turner in der bayerischen Landeshauptstadt

Von einem überaus erfolgreichen und harmonischen Jahr 1998 in ihrer Abteilung berichtet Uschi Gierke zur Jahreshauptversammlung am 12. März 1999.

„Mit dem Turnfestzug angereist“ verleben 60 Turnerinnen und Turner eine unvergessene Woche bei schönstem Sommerwetter in der blauweißen Metropole. Die Organisatoren vor Ort und die Verantwortlichen des LTV bieten den Beteiligten bleibende Eindrücke, ereignisreiche Tage und Begegnungen mit Sportlern von nah und fern. Dass die Nächte in den Unterkünften nur kurz sein können und von ausreichendem Schlaf kaum die Rede sein kann, liegt auf der Hand und „gehört zum Ablauf“ dieser turnerischen Großveranstaltung.

Henry Stollenwerk – Von ersten turnerischen Gehversuchen im LTV zur Deutschen Vizemeisterschaft

Die Grundlage aller sportlichen Erfolge bis zur nationalen Spitzen
asse wird durchweg in den Vereinen vor Ort gelegt. Diese Erkenntnis ist nicht neu und wird immer wieder durch aktuelle Beispiele bestätigt.

Henry Stollenwerk, gemeinsam mit Bruder Nico und „Fördervater“ Bert seit vielen Jahren im Leistungsturnen erfolgreich, holt sich bei den Rheinisch-Westfälischen Meisterschaften am 8. Juni 1997 in Essen im „gemischten Achtkampf“ der Klasse M 30 - vier Geräteübungen und vier leichtathletische Disziplinen – den Meistertitel und qualifiziert sich mit dieser Vielseitigkeitsprüfung für die Deutschen Meisterschaften in Celle.

Bestens vorbereitet geht Henry in der geschichtsträchtigen und für seine schöne Altstadt bekannten niedersächsischen Mittelstadt in den Wettkampf am 20. und 21 September 1997 und wird für seinen hohen Trainingsaufwand mit der Silbermedaille und der Deutschen Vizemeisterschaft belohnt. Eine tolle Leistung, die in der Öffentlichkeit leider nur wenig Beachtung findet.

Beinahe zeitgleich schafft erstmals „eine Gruppe Turnerinnen“ um die Trainerinnen Helga Burmann, Sylvia Niepel und Kirsten Sprenger den Aufstieg in die Landesliga. Es freuen sich Regina Arendt, Katharina Forth, Conny Gutsche, Angelika Pigula, Melanie Schneider und Grazina Stodtko. Damit findet der enorme Trainingsfleiß und der in vielen Übungsstunden erreichte Leistungsstandard seine gebührende Anerkennung.

Es geht immer noch weiter.
Beste Grüße
Wolfgang Rath


Junge Turnerinnen machen sich in Westfalen „bekannt“

Noch vor wenigen Jahren hätte das niemand für möglich gehalten!
Doch jahrelange, zielstrebige Nachwuchsförderung und konzentrierte Trainingsarbeit mit den bewährten Übungsleiterinnen um Helga Burmann bringen den LTV gleichsam über Nacht in die Schlagzeilen des Westfälischen Turnerbundes (WTB).

In der Landesliga 1 des WTB zeigt das Team der „Kunstturnerinnen“ konstant gute Leistungen und kann die Wettkampfsaison 1999 mit einem unerwarteten 4. Platz abschließen. Damit ist der Aufstieg in die Oberliga, der „Champions League“ auf Verbandsebene geschafft.
Conny Gutsche, Grazina Stodtko, Regina Arendt, Melanie Schneider und Jeanette Seegrefe freuen sich über eine tolle Gesamtleistung, die signifikant verdeutlicht, dass unermüdliche Basisarbeit auch in heutiger Zeit der Schlüssel zum sportlichen Erfolg ist.

Auch über den Wettkampfsport hinaus kommt man sich „näher“. Ein Sommerfest – der Termin ist leider nicht dokumentiert – festigt auch die privat-sportlichen Kontakte und trägt positiv zu einem wachsenden Zusammengehörigkeitsgefühl bei.

Einzig die Frage der Mitwirkung im engeren Abteilungsvorstand bleibt weiter unbeantwortet.

Eine vielen Lesern vielleicht unbedeutend erscheinende Randnotiz ist dem Chronisten dennoch höchst erwähnenswert.
Seit den Zeiten der „Viererbande“ im Gesamtverein ist Heinz Wrobel „der Ansprechpartner für Kost und Logis“. Jedes Würstchen auf der Nikolausfeier und die bereitgestellten Tannenbäume sind ohne „Mitwirkung“ von Heinz Wrobel undenkbar. Darüber lassen sind unendlich viele Geschichten erzählen, die den Rahmen dieser Berichterstattung weit überschreiten würden.

Die Würstchen waren und sind immer Spitze. Sie finden immer guten Absatz - auch für die Zeit danach – und fester Bestandteil der begleitenden Unterstützung dieser Großveranstaltung geworden. Gut so!

Bleiben Sie dran!

Beste Grüße
Wolfgang Rath

Strukturen und Konturen
Die Turnabteilung „formiert“ sich

Wir lesen interessiert im Jahresbericht der Abteilung Turnen zur Hauptversammlung des LTV am 9. März 2001 (auszugsweise):

Die „Eltern-Kind-Gruppe“ beginnt mit den Allerkleinsten – die gerade das Laufen erlernt haben. Spiel und Spaß stehen naturgemäß im Vordergrund. Es ist eine Herausforderung für alle „Beteiligten“.

Die verantwortlichen Übungsleiterinnen Uschi Gierke und Simone Benfer kommen nicht umhin, die Übungsinhalte ständig auf ihre Akzeptanz zu überprüfen, Neues zu erproben, Bewährtes zu erhalten. Die Kinder treffen durchweg erstmals in größerer Runde mit anderen Gleichaltrigen zusammen und erleben das Gefühl der Gruppe, der Gemeinsamkeit. Bedenken, Unsicherheiten und bange Gefühle umschleichen viele Eltern (in der Anfangszeit noch ausschließlich Mütter). Wie verhält sich mein Kind, wie kommt es mit Anderen zurecht, macht die Teilnahme an diesem Vereinsangebot wirklich Sinn? Alle Bedenken sind zumeist schnell zerstreut.

Mit dem Erreichen des dritten Lebensjahres wechseln die Youngstars in die nächste Gruppe. Hier können sie das bereits bekannte „Turnerlebnis“ und schon eingeübte Fähigkeiten noch weiter ausleben.

Der Übergang in die „Bambini- und Zwergengruppe“ ist fließend; für die Kinder aber mit einer einschneidenden Veränderung verbunden. Denn nun geht es ohne Begleitung von Mama und Papa weiter.

Ab dem 6. Lebensjahr wird dann „spezieller“ geturnt. Die Palette ist natürlich breit gefächert, aber es kann auch schon leistungsmäßig geturnt werden. Erste Angebote wie Aerobic oder Jazztanz für Kinder stehen zur Verfügung. Das geübte Auge der Trainer und Trainerinnen erkennt, wer eine wettkampforientierte Förderung erfahren soll oder mehr in den spielerisch spaßausgerichteten Bereich einzuordnen ist.

Freizeit- und Mitmachangebote, gemeinsame Wanderungen, Ausflüge oder bunte Nachmittage in den Sportstätten beziehen Eltern und Kinder auch über die Übungsstunden hinaus in das Vereinsgeschehen ein.

Es bestätigt sich weiterhin eine langjährige Erfahrung, dass nach der frühkindlichen Grundausbildung Jungen sich mehrheitlich und früher anderen Sportarten zuwenden, während Mädchen länger bzw. dauerhaft dem Turnen im weiteren Sinne verbunden bleiben.
Solange dies im LTV geschieht, können die Verantwortlichen des Vereins damit „gut leben“.
Bleiben Sie dran, es geht in Kürze weiter!
Bis bald grüßt alle Leser
Wolfgang Rath

Turnen in breiter Front auf dem Vormarsch

Die klassische Sportart Turnen erlebt wie kaum eine andere Sportart Veränderungen und unter Ihrem Oberbegriff finden viele neue Angebote ihren Platz. Turnen ist schon lange nicht mehr nur „Reck, Barren, Boden, Bock, Kasten, Pferd, Schwebebalken oder Ringe“.

In den Achtziger Jahren machen die „Mutter-Kind“ Angebote den Anfang und bescheren den Turnvereinen flächendeckend einen großen Zulauf. Frei nach dem Motto „Ist das Kind auch noch sehr klein, geh mit Mutti in den Sportverein“

Der nächste große Renner ist im Jugend- und Erwachsenenbereich Aerobic. Weitere Formen gymnastischer und tänzerischer Sportausübung folgen. Die lassen allesamt – nicht nur im LTV – die Mitgliederzahlen ansteigen.

Mit dem Erstarken gesundheitlicher Aspekte des Sports und der demographischen Entwicklung entstehen auch die Angebote im Seniorensport, Ballspiele, Rückenschulung und vergleichbare Maßnahmen.

Ein fast vergessenes Sportgerät feiert eine Auferstehung. Das Rhönrad. Die Turnabteilung greift diese Ideen von Anbeginn erfolgreich auf und landet damit viele „Treffer“.

Zu guter Letzt findet auch die Lauf- und Walkingbewegung eine Heimat im Letmather TV.

Parallel entwickelt sich der Leistungssport sehr erfolgreich. Es sind die zumeist noch jugendlichen Turnerinnen, die zunehmend für Erfolgsmeldungen sorgen. Zwei Beispiele aus dem Jahr 2001 geben davon Zeugnis.

Bei den Landesmeisterschaften in den Einzelwettbewerben gewinnt Conny Gutsche den Titel in der Klasse B 9. Und Regina Arendt erturnt sich mit Platz 2 die Qualifikation zu den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Unter Berücksichtigung der hier vor Ort gegebenen Möglichkeiten ein großartiger Erfolg!

Eine gute Zeit wünscht
Wolfgang Rath

Liebe Mitglieder und Freunde des LTV,

wenn Sie in den vergangenen zehn Monaten die historischen Beiträge zum Vereinsgeschehen der letzten dreißig Jahre mit – so hoffe ich jedenfalls – Interesse und Aufmerksamkeit verfolgt haben, dann darf ich Sie jetzt mit einer neuen Etappe der Geschichte des LTV bekannt machen.

In den bisherigen Anmerkungen wurden die bedeutsamen Ereignisse in und um den LTV aus der Sicht des Gesamtvereins beleuchtet. Nicht minder interessant ist hoffentlich der geschichtliche Rückblick in das Geschehen auf Abteilungsebene.

Dabei bitte ich schon vorab um Nachsicht und Verständnis dafür, dass nicht alle bedeutsamen Veranstaltungen und Vorkommnisse Erwähnung finden können und Einzelinformationen oftmals nicht mehr zur Verfügung stehen. Für Anregungen und Hinweise bin ich daher stets dankbar.

Beginnen wir mit der ältesten und größten Abteilung im LTV, den Turnerinnen und Turnern. Halten möchte ich es bei meinem Rückblick wie vom Gesamtverein bekannt. Im Blickpunkt steht die Epoche 2002 bis 1977.

Frühjahr 2002 – Die Abteilungsleitung Turnen – genauer gesagt Uschi Gierke und Hannette Hellmann – ist fieberhaft bemüht, eine der Größe und Bedeutung des Vereins angemessene Zahl an Sportlerinnen und Sportlern sowie Begleitpersonal für das vom 18. bis 25 Mai stattfindende Deutsche Turnfest zu begeistern.

Letztendlich sind die Bemühungen von Erfolg gekrönt, denn 59 Turnerinnen und Turner machen sich auf den Weg nach Leipzig, in die „nach Ostberlin ehemals größte Stadt der DDR“.

Die Teilnehmer kommen mit begeisterten Eindrücken zurück in die Heimat. Der Wettkampf, die Atmosphäre, die Stadt Leipzig, das Kennenlernen anderer Sportler und natürlich Geselligkeit und die „langen Nächte“ in Sachsens Metropole sind noch lange Zeit Gesprächsthema.

Im Jahresbericht der Turnabteilung für das Jahr 2002 heißt es schon in der Überschrift: „ Das Jahr 2002 stand ganz im Zeichen des 125-jährigen Vereinsjubiläums und
der Teilnahme von 59 Aktiven am Deutschen Turnfest in Leipzig.

Nicht vergessen werden darf, dass es im Jahr 2002 gelingt, je eine Mannschaft im Leistungsturnen der Mädchen in die Landesliga bzw. die Gauliga aufsteigen zu lassen. Ein Erfolg der sich in den Folgejahren eindrucksvoll bestätigt.

Das Jahr 2002 ist auch bestimmend für das Rhönradturnen im LTV. Erstmals gelingt es auf westfälischer Ebene auf sich aufmerksam zu machen. Die Aufbauarbeit in den Jahren 1997 bis 2001 trägt Früchte und ist Grundlage für die anhaltenden Erfolge der kommenden Jahre. Auch in Leipzig ist die Abteilung am „Rhönrad“ vertreten.

Bis zum nächsten Mal

Wolfgang Rath


Einladung zur Jahreshauptversammlung 2018

Termin der JHV 2018
16. März 2018 - 19.30 Uhr
Gasthof „Zum Schälk“

Unter dem Eindruck ausgesprochen positiver sportlicher Schlagzeilen steht die alljährliche Jahreshauptversammlung des Letmather TV, die am Freitag, dem 16. März, in der Gaststätte „Zum Schälk“ (Beginn: 19.30 Uhr) stattfindet. So feierte die Handball-C-Jugend des LTV die Westdeutsche Meisterschaft und ließ sich auf ihrem Weg auch nicht von so prominenten Namen wie Lemgo, Nettelstedt oder Solingen stoppen. In den beiden Finalspielen besiegten die Letmather den Nachwuchs des VfL Gummersbach!

Auch die Landesliga-Mannschaften der Volleyballerinnen, Turnerinnen und Badminton-Spieler sowie die vor der Rückkehr in die Landesliga stehenden Senioren-Handballer runden den positiven sportlichen Eindruck des letzten Jahres ab.

Zudem ist die Vereinstreue wieder ein großes Thema der Jahreshauptversammlung. Zwei Mitglieder werden für 70-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet, fünf Mitglieder gehören 50 Jahre dem LTV an, sechs über 40 Jahre! Außerdem werden zahlreiche Mitglieder für 25-jährige und 15-jährige Vereinstreue geehrt.

Neben den Ehrungen stehen aber auch Wahlen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung. Einen dunklen Schatten warf der plötzliche Tod von Kassiererin Hannette Hellmann im Herbst des letzten Jahres auf das Vereinsleben. So muss über die Neubesetzung Ihres Amtes abgestimmt werden. Als Kandidatin stellt sich Carmen Leto aus der Volleyball-Abteilung zur Wahl. Turnusgemäß treten der Zweite Vorsitzende Jens Rodermund und Sozialwartin Inge Eggert zur Abstimmung über ihre Ämter an.

Der Geschäftsführende Vorstand des LTV hofft, dass sich die bald sprichwörtliche Vereinstreue der LTVer auch in einer möglichst regen Beteiligung an der Jahreshauptversammlung zeigt.



Kai Röttger
Pressewart des Letmather TV

Einladung und Tagesordnung

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Jahreshauptversammlung 2018

JHV 2018, 16. März 2018 - 19.30 Uhr, Gasthof „Zum Schälk“
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Kurzbericht zur JHV 2018
Zur Jahreshauptversammlung des Letmather TV begrüßte der 1. Vorsitzende Klaus Pretzsch auf dem Schälk alle anwesenden Mitglieder, die Jubilare sowie die zu ehrenden Personen sowie die Ehrenmitglieder Wolfgang Rath und Heinz Wrobel und die neuen Abteilungsleiter Christoph Claas (Volleyball) und Michael Weber (Handball) sowie den Kassenwart der Turnabteilung, Rainer Beulen und hieß alle Anwesenden willkommen. Nachdem zunächst alle Teilnehmer Zeit hatten alle Jahresberichte der einzelnen Abteilungen zu lesen, wurde im weiteren Verlauf die Totenehrung vorgenommen.
Am 11. November verstarb unsere Kassenwartin nach kurzer schwerer Krankheit vollkommen unerwartet und plötzlich. Sie hinterlässt eine Lücke, die nicht zu schließen ist. Michael König verstarb ebenfalls nach kurzer Krankheit am 22.11.Seit 1997 war er Abteilungsleiter der Volleyballabteilung. Er arbeitete ruhig und wurde von allen geschätzt.
Der Letmather TV umfasst zur Zeit 1063 Mitglieder. Für besondere Leistungen wurden zwei Mitglieder geehrt. Luna Plum wurde für ihren Sieg beim Deutschen Turnfest in Berlin im Rhönradturnen geehrt. Tobias Schulz für sein Engagement als Jugendwart/Jugendtrainer sowie seine eigene sportliche Leistung in Bezirks- und Landesliga im Badminton.
Im Anschluss wurden die Ehrungen für Vereinstreue vorgenommen. Ganze 70 Jahre gehören Friedhelm Schamp und Karl Stanowski dem LTV an. Auf 50 Jahre können Ingeborg Eggert, Elvira Kleinschnittger, Christoph Schlotmann, Wolfgang Thiel und Hans-Georg Vogel zurück blicken. Es wurden weitere zahlreiche Ehrungen für 40, 25 und 15 Jahre vorgenommen.
Das Thema Finanzen konnte schnell abgehakt werden. Der erste Kassenprüfer Horst Benzler bestätigte eine tadellose Kassenführung und der Vorstand konnte einstimmig entlastet werden. Als ebenfalls einstimmige Angelegenheit erwiesen sich die Wahlen. Zwei Posten standen ganz im Zeichen der Wiederwahl. Jens Rodermund bleibt weiterhin zweiter Vorsitzender, Inge Eggert bleibt Sozialwartin. Der neu zu besetzende Posten der Kassenwartin wurde von Carmen Leto übernommen. Joe Knöppel wird automatisch erster Kassenprüfer. Werner Reppel ließ sich zum 2. Kassenprüfer wählen. Der Ehrungsausschuss bleibt wie folgt weiter bestehen: Uschi Gierke, Sandra Thomas, Michael Weber, Christoph Claas, Bernhard Ammon.
Der Haushaltsplan 2018 wurde einstimmig angenommen.
Zum Abschluss wurde noch auf Veranstaltungen hingewiesen, wie das Cafe im Park der Volleyballer am 21./22.07., sowie der Getränkewagen der Handballer auf der Kiliankirmes.

Nachruf

Der Letmather TV trauert um

Hans-Georg „Bubi“ Vogel

der am 22. März 2018 im Alter vom 81 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist.

Bubi Vogel gehörte zu den Handball-„Urgesteinen“ des Letmather TV. Auf der letzten Jahreshauptversammlung hätte er eigentlich für seine 50-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt werden sollen. Doch dies ließ sein angegriffener Gesundheitszustand nicht mehr zu.
Neben seiner aktiven Zeit als Spieler war er vor allem als Handball-Schiedsrichter für den LTV tätig, später auch als Zeitnehmer für Senioren- und Jugend-Mannschaften. Nach Fertigstellung der Humpferthalle vor 35 Jahren war er über viele Jahre als Hallenwart tätig.
Neben dem Handballsport entdeckte er in den 80er Jahren Badminton als neue, weitere Sportart für sich. Frühzeitig engagierte er sich im Vorstand der jungen LTV-Abteilung. In der Zeit von 1988 bis 1995 stand er der Abteilung als Abteilungsleiter vor.
Bei den Heimspielen der LTV-Ersten, aber auch den Spielen der erfolgreichen C-Jugend bis zur Westdeutschen Meisterschaft war Bubi Stammgast auf der Tribüne „seiner“ Humpferthalle. Sein Platz auf der Tribüne wird zukünftig leer bleiben ...Der Letmather TV wird Hans-Georg „Bubi“ Vogel in ehrendem Andenken behalten.

Letmather TV